Vor
der Therapie die Diagnose! In der Naturheilpraxis stehen eine Vielzahl
diagnostischer und therapeutischer Methoden zur Verfügung. Je nach
Beschwerdebild wird individuell entschieden, welche Methoden zum Einsatz
kommen.
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Ausführliche
Anamnese und
körperliche Untersuchung
stellen die primären Grundpfeiler der Diagnose dar.
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Die Fußreflexzonen-Diagnose
zeigt belastete Organe durch Schmerzhaftigkeit der entsprechenden
Zone am Fuß und liefert dadurch wichtige diagnostische Hinweise.
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Eine
Stuhluntersuchung
gibt Aufschluß über die Zusammensetzung der Bakterienflora im Darm,
den Zustand der Darmschleimhaut, die Funktion der Verdauungsorgane,
und die Abwehrfähigkeit des darm-assoziierten Immunsystems.
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Mit Hilfe von Blutuntersuchungen
können ein Mangel an Mikronährstoffen (Mineralien, Vitamine und
Spurenelemente), Fehlregulationen im Immunsystem sowie Nahrungsmittel-
und Inhalationsallergene nachgewiesen und gezielt behandelt werden.
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Der Spenglersan-Kolloid-Bluttest,
den ich in meiner Praxis durchführe, gibt Aufschluß über frühere
oder derzeitige Erkrankungen, z.B. allergische und rheumatische
Prozesse, Herdegeschehen und Stoffwechselstörungen. Die Testsubstanzen
(Spenglersan-Kolloide), die Antigene und Antitoxine aus Bakterien
und Viren enthalten, werden mit je einem Tropfen Blut vermischt
und die Intensität der ausgelösten Antigen-Antikörper-Reaktion (Verklumpung
des Bluts) bewertet.
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Die Säure-Base-Diagnostik deckt
Störungen im Säure-Base-Haushalt durch Bestimmung der Säureausscheidung
und der Pufferkapazität des Harns auf. Typische Anzeichen für eine
Übersäuerung der Gewebe sind Müdigkeit und Erschöpfung, aber auch
das nur unzureichende Ansprechen einer Therapie auf eine bestehende
Krankheit.
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